Fünf Marketing-Hacks, die garantiert zu Erfolg führen

5 hacks marketing qui cartonnent chez les OF en 2025 - Digiformag

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In einem zunehmend wettbewerbsorientierten Bildungsmarkt reichen Empfehlungen nicht mehr aus. Bildungseinrichtungen stehen heute vor einer großen Herausforderung: Sie müssen die Kommunikations- und Marketingcodes beherrschen, wenn sie weiterhin Kunden für ihr Angebot interessieren und gewinnen möchten. Keine Sorge: Ihre Einrichtung muss nicht zu einer Marketingagentur werden. Es geht vielmehr darum, robuste Grundlagen für den Einsatz von Marketinginstrumenten zu schaffen, die auf die konkreten Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten sind.

In unserem Webinar erklärten die beiden Marketingexperten Swann Le Moigne und Alex Ferchichi, wie sie die fünf wichtigsten Hebel für die Steigerung der Sichtbarkeit im Internet einsetzen. Diese Hebel haben nichts mit vermeintlichen Erfolgsrezepten zu tun: sie können direkt eingesetzt werden und erfordern kein großes Budget.

Hack #1: Natürliche Suchmaschinenoptimierung nutzen und zum richtigen Zeitpunkt gefunden werden

Wenn jemand nach einer bestimmten Ausbildung sucht, versucht er es immer noch zunächst über eine Suchmaschine. Und das ist kein Zufall, denn Suchanfragen wie „Schulung für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz Lyon“ spricht für ein direktes Interesse an einem kostenpflichtigen Angebot oder zumindest an konkreten Informationen.

Dennoch bleiben viele Websites mit Bildungsangeboten unsichtbar, weil sie nicht für Suchmaschinen optimiert wurden. Die häufigsten Fehler sind nicht kompliziert: unverständliche Titel, die sich ggf. nur an eine interne Zielgruppe richten, wobei es an strategischen Schlüsselwörtern mangelt und die Angebotsseiten schlecht strukturiert sind.

Ein Beispiel, das während des Webinars genannt wurde, veranschaulicht das Problem: zu allgemeine Überschriften wie „Excel-Schulung“ anstelle einer spezifischen Aussage wie „Excel-Schulung für Anfänger in Lyon mit CPF-Förderung“ (CPF = Compte Personnel de Formation, Weiterbildungsprogramm in Frankreich). “Diese Art der Optimierung erscheint vielleicht zu simpel, aber sie verändert alles.

Ein weiterer Schlüsselfaktor ist die Sichtbarkeit vor Ort. Ein Großteil des Online-Traffics läuft heutzutage über Google Maps und die Einträge in Google myBusiness. Wenn man hier gar nicht oder nur unzureichend vertreten ist, kommt das der Bedeutungslosigkeit gleich.

Das Ziel hierbei besteht nicht darin, möglichst viele Interessenten auf das Angebot aufmerksam zu machen, sondern genau die Personen anzusprechen, bei denen der gesuchte geografische und thematische Bereich und die Zielgruppe übereinstimmen.

Auf einen Blick

  • Jede Seite mit Bildungsinhalten muss für eine bestimmte Suchanfrage optimiert sein.
  • Eine lokale Suchmaschinenoptimierung ist für geografisch positionierte Bildungsangebote unerlässlich.
  • Eine klar strukturierte Seite mit vielen Informationen stärkt das Vertrauen der Besucher und steigert die Konversionsrate.

Digiforma bietet jetzt übrigens eine neue Funktion an, die gemeinsam mit der Marketingagentur Staenk entwickelt wurde und mit der Digiforma-Programme automatisch mit einer WordPress-Website verbunden werden, ohne Mehrfacheingabe und mit einer für SEO optimierten Struktur. Eine echte Zeitersparnis und Effizienzsteigerung für Bildungseinrichtungen, denen es nicht immer gelingt, ihre Website auf dem neuesten Stand zu halten.

Hack #2: Erstellung eines kohärenten Markenbildes

Branding umfasst mehr als nur das Design eines Logos. Branding umfasst sämtliche Signale, die übermittelt werden: Farben, Tonalität, visuelle Elemente, Gestaltung der Website und redaktioneller Stil. Eine klare redaktionelle Richtlinie sorgt für eine einheitliche Kommunikation und erhöht die Glaubwürdigkeit.

Erfolgreiche Anbieter zeichnen sich durch eine kohärente Identität aus, die mit ihrem Alleinstellungsmerkmal übereinstimmt. Während des Webinars wurde als Beispiel Nemetra vorgestellt, eine Bildungseinrichtung, die sich am ökologischen Wandel orientiert und daher entsprechende grafische Elemente verwendet: Natur und Grün. Einfachheit, Kohärenz, verständliche Botschaft.

Warum ist das so wichtig? Weil der Markt sich weiterentwickelt hat. Die Lernenden vergleichen, bewerten und beurteilen die Qualität einer Bildungseinrichtung auch über ihr Image.

Auf einen Blick

  • Visuelle Konsistenz stärkt das Vertrauen der Zielgruppe.
  • Das Branding spiegelt Ihre Werte, Ihre Seriosität und Ihr Fachwissen wider.
  • In der Berufsbildung ist das Image nicht nur ein rein äußerlicher Aspekt, denn es hat einen direkten Einfluss auf die Konversionsrate.

Hack #3: Entwicklung eines durchdachten Ansatzes zur Gewinnung neuer Kunden

Heutzutage erfolgt der Verkauf von Bildungsangeboten nicht mehr in einem einzigen Schritt. Potenzielle Kunden müssen sich zuerst informieren, dann muss Vertrauen aufgebaut und Überzeugungsarbeit geleistet werden. Dazu muss ein Marketing-Trichter erstellt und strukturiert werden.

Dieser Trichter muss logisch aufgebaut werden:

  1. Erstellung interessanter Inhalte (Posts, Videos, Kampagnen)
  2. Weiterleitung auf eine spezifische Seite
  3. Beleg durch Erfahrungsberichte, Profile, Ergebnisse, Lernbeispiele
  4. Vereinfachtes Vorgehen: Informationen anfordern, Kurs reservieren, Kurs ausprobieren

Dieses Vorgehen ist in der Branche noch weitgehend unbekannt. Viele Anbieter verweisen direkt auf ein allgemeines Formular oder eine PDF-Datei. Hierdurch verpassen sie eine klare Gelegenheit.

Interessenten wollen sich jedoch rückversichern und suchen nach Proofs: Feedback von Lernenden, Fotos, Erfolgsquoten, pädagogische Methoden, qualifizierte Bildungsexperten, die klar benannt werden. Auch hier liegt der Vorteil in Transparenz und Verständlichkeit.

Hack #4: Intelligente Nutzung von Werbung 

Werbung kann Wachstum beschleunigen. Wenn sie falsch eingesetzt wird, bleibt sie jedoch unwirksam und verursacht nur hohe Kosten. Werbung kann nur auf einer soliden Grundlage (Website, Branding, Seiten, SEO) ihre Wirkung entfalten.

Und es kommt auf das Publikum an:

  • Facebook/Instagram: Erschwingliches Budget (ab 300 bis 500 € pro Monat), es wird jedoch ein großes Publikum erreicht.
  • Google Ads: Qualifiziertere Leads, das Budget muss jedoch kontrolliert werden.
  • LinkedIn Ads: hochgradig zielgerichtet, aber teuer, geeignet für Bildungsanbieter im B2B-Bereich, die über ein solides Budget verfügen.

Die zentrale Idee ist einfach: lernen, testen, messen. Vor allem sollten Sie strategisch vorgehen und darauf achten, dass Sie keine Ressourcen planlos verschwenden.

Hack #5: Personalisierte Kommunikation mit Personal Branding

Lernende geben ihr Geld für Fachwissen, einen bestimmten pädagogischen Stil und einen Trainer mit Persönlichkeit aus. Mit dem Aufkommen der beruflichen sozialen Netzwerke hat sich das Personal Branding etabliert. Einblicke in den Berufsalltag, die Methoden und eigene Überzeugungen wirken vertrauensbildend. Dies gilt auch für Fotos von Lerngruppen.

Aber Vorsicht: Drei Posts in drei Monaten – das ist keine Strategie. Die Algorithmen und das Publikum erwarten regelmäßige, authentische Beiträge. Ein Post pro Woche: das ist das Minimum und ist durchaus machbar.

Auch hier hängt die Wahl des Netzwerks vom Publikum ab: LinkedIn ist nicht immer die richtige Lösung. Beauty, Wellness oder Umschulung? Instagram oder sogar TikTok sind manchmal relevanter als LinkedIn.

Fazit: Es gibt kein Patentrezept, die Grundlagen geben jedoch den Ausschlag

Diese Hinweise bilden die Grundlage für langfristige Sichtbarkeit und Kohärenz.

Zusammengefasst: 

  • Setzen Sie Prioritäten, anstatt sich zu verzetteln.
  • Gestalten Sie die Seiten mit Ihrem Bildungsangebot übersichtlich und orientieren Sie sich an Ihrem Zielpublikum.
  • Optimieren Sie an Ihre visuelle und verbale Außenwirkung.
  • Strukturieren Sie den Weg zu einer erfolgreichen Konversionsrate.
  • Posten Sie regelmäßig und präsentieren Sie Ihr Fachwissen. 

Diese fünf Hebel machen den Unterschied auf einem Markt, auf dem Ihr Publikum die Angebote sorgfältig vergleicht. Geduld und Beständigkeit sind die entscheidenden Faktoren für Ihren Erfolg.

Ines Faure - Rédactrice pour Digiformag

Ines Faure

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