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Was sind die Vorteile von Ausbildungen, die sich des Digital Learning bedienen?

Zusammenfassung

Serious Game, Rapid Learning, virtuelles Klassenzimmer, Mooc, Cooc und Spoc usw. Diese aus dem englischsprachigen Jargon stammenden Abkürzungen überschwemmen den Markt der Berufsausbildung und können oft, besonders für die Laien unter uns, als „haarsträubend“ und unverständlich erscheinen.

In Wirklichkeit zeugen diese Abkürzungen von den zahlreichen Formen, die das digitale Lernen annehmen kann. Gerade durch die unendliche Anzahl an Möglichkeiten, die es schafft, wird es interessant. Doch so aufregend das digitale Lernen auch sein mag, es bestehen immer noch gewisse Bedenken. Einige Akteure zweifeln noch immer an der Wirksamkeit von Fernausbildungen und kapitulieren vielleicht angesichts der großen Aufgabe, die die Erstellung eines E-Learning-Angebots mit sich bringen kann.

Dieser Artikel soll die Vorteile von Fernausbildungen für einen Ausbilder oder eine Bildungseinrichtung aufzeigen, die Angebote im Bereich Digital Learning starten oder ausbauen möchten.

Die Kosten senken und die Rentabilität steigern

Man hört oft, dass Ausbildungen mit Schwerpunkt Digital Learning weniger kosten. Dieses Argument ist besonders wichtig für Bildungseinrichtungen oder Unternehmen, die sich scheuen, in die Erstellung von E-Learning-Modulen zu investieren.

Ein Internetanschluss und ein Computer reichen völlig aus, um ein E-Learning-Modul zu erstellen. Auch ist es für einen Ausbilder sehr einfach, einen Inhalt für verschiedene Ausbildungseinheiten wiederzuverwenden. Dadurch amortisieren sich die Kosten, die mit der Erstellung eines E-Learning-Moduls verbunden sind. Wenn der Ausbilder Änderungen an den Inhalten seines Kurses vornehmen möchte, kann er dies zudem sehr schnell erledigen, unabhängig davon, wo er sich gerade befindet.

Bei Präsenzausbildungen ist die Anzahl der Auszubildenden begrenzt. Neben den Fahrtkosten für die Ausbilder kann eine einzige Ausbildungseinheit ausreichen, um 500 oder sogar 1000 Personen auf einmal auszubilden. Indem die Anzahl der erforderlichen Ausbildungseinheiten verringert wird, können Unternehmen und Bildungseinrichtungen erhebliche Größenvorteile erzielen.

Neben den Kostenaspekten ermöglicht die Erstellung eines E-Learning-Tools den Ausbildern, Zeit zu sparen (weniger Fahrten, weniger zu erstellende Inhalte), die sie für die Entwicklung eines Ausbildungs-Portfolios benötigen.

Mehr Effizienz und Flexibilität bei den Ausbildungseinheiten

Für Unternehmen ist die Entwicklung der Kompetenzen ihrer Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung, da sich Arbeitsplätze und Tätigkeitsbereiche rasant verändern. Fernausbildungen ermöglichen es, auf die operativen Herausforderungen der Geschäftsbereiche zu reagieren (Einführung eines neuen Produkts, Ausbildung neuer Vertriebsmitarbeiter usw.).

So können Mitarbeiter 2 bis 3 Mal schneller ausgebildet werden als bei eher „klassischen“ Präsenzausbildungen. Denn die Bereitstellung der Ausbildungsinhalte wird erheblich vereinfacht. Der Zugang der Lernenden zu den Ausbildungsunterlagen ist denkbar einfach. Sie können mit wenigen Klicks heruntergeladen werden.

Die pädagogische Wirksamkeit von Fernausbildungen ist insbesondere dank szenariobasierter Lernprogramme wie Serious Games oder Rapid Learning erwiesen. Rapid Learning ist jedoch nur dann wirksam, wenn es mit anderen Lernmethoden kombiniert wird.

Sich an die Besonderheiten der Lernenden anpassen

Da die Lernmethoden zahlreicher sind (virtuelle Klassenzimmer, Mooc, Spoc usw.), ist es einfacher, ein Lernmodul zu entwerfen, das den unterschiedlichen Fachkenntnissen der Lernenden gerecht wird. Darüber hinaus kann die Erfahrung eines Lernenden leichter personalisiert werden, da Serious Games echte individualisierte Lernwege bieten.

Im Gegensatz zu einer Präsenzausbildung wird der Lernende zum Akteur seines Lernprozesses (im Gegensatz zu einer Präsenzausbildung, bei der er passiv ist), er kann also in seinem eigenen Rhythmus voranschreiten und wählen, welche Aspekte er vertiefen möchte.

Schließlich haben auch die Ausbilder einen einfacheren Zugang zu den Ausbildungseinheiten, können zusätzliche Online-Ressourcen hinzufügen und leicht auf die Bedürfnisse der Auszubildenden eingehen.

Unmittelbare Ergebnisse

Fernausbildungen ermöglichen Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen, sehr leicht an Zahlenmaterial zu kommen und die Wirksamkeit der Ausbildung zu messen.

Während der Durchführung eines E-Learning-Moduls erhalten die Ausbilder Echtzeitinformationen über die Ergebnisse der Lernenden. Es ist beispielsweise möglich, die Bewertungen der Lernenden zu analysieren, und diese Bewertungen können einfach an die Manager oder die verschiedenen Geschäftsbereiche übermittelt werden.

Es ist auch sehr einfach, die Zufriedenheit der Auszubildenden zu messen, da der Ausbilder am Ende einer Ausbildungseinheit sehr schnell über das Feedback der Auszubildenden verfügt.

Während das digitale Lernen für Bildungseinrichtungen, freiberufliche Ausbilder und Unternehmen eine enorme Chance darstellt, führt es gleichzeitig zu einigen Herausforderungen, denen sich die Akteure der Berufsausbildung stellen müssen. Dazu gehören die Isolation der Teilnehmer während einer Ausbildungseinheit oder ihre Motivation. Die Teilnehmer müssen mehr leisten als bei einer Einheit im Präsenzunterricht.

Diese Probleme sind jedoch keineswegs unlösbar. Beispielsweise löst das Blended Learning die Probleme, die mit der Isolation der Teilnehmer verbunden sind; das gleiche gilt für das virtuelle Klassenzimmer, das einen echten Austausch zwischen Auszubildenden und Ausbildern ermöglicht.

Schließlich ist die Frage der Motivation der Lernenden von entscheidender Bedeutung, unabhängig davon, ob es sich um Präsenz- oder Fernausbildungen handelt. Die physische Anwesenheit eines Auszubildenden ist keine Garantie für das Interesse an einem Lernmodul.

Einige Wirtschaftsakteure haben dies sehr wohl verstanden und erstellen daher individualisierte und spielerische Lernwege. Die Bildungseinrichtungen müssen ihr Bildungsangebot entsprechend anpassen.

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