Digiformag Logo - Le magazine de la formation professionnelle
, E-Learning

So können Sie Ihr Budget für E-Learning-Ausbildungen ermitteln und optimieren

Zusammenfassung

Ausbilden und gleichzeitig Gewinne einheimsen – das wünscht sich jeder, wenn es um die Bereitstellung von Bildungsangeboten geht. In dieser Hinsicht stellen Blended-Learning- und E-Learning-Ausbildungen Präsenzausbildungen seit 2022 in den Schatten, da sie den Vorteil haben, die Kosten zu reduzieren.

Bei Online-Ausbildungen kann es schwierig erscheinen, das Budget zu ermitteln und zu optimieren. Aber keine Angst: Mit wirksamen Strategien und unter Einsatz vorhandener Ressourcen können Sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Effektivität und Rentabilität Ihrer Tätigkeit erzielen.

Nutzen Sie einige praktische Tipps, um dieses Ziel zu erreichen!

Die Fixkosten bestimmen

Um Ihr Budget abzuschätzen, identifizieren Sie zunächst die Fixkosten, die Ihnen jeden Monat abgezogen werden. Diese Fixkosten können z. B. Ihre Arbeitsinfrastruktur betreffen wie Computerausrüstung, Internetanschluss und Bürokosten, je nach Modalitäten.

Dann müssen vor allem die wiederkehrenden Ausgaben beziffert werden, die mit Ihrer Tätigkeit an sich zusammenhängen:

  • Die Kosten für ein Abonnement bei einer Online-Ausbildungsplattform ab 70 € je nach Funktionen und Anzahl der Lernenden;
  •  Ihre Hosting-Gebühren, wenn Sie eine eigene Website haben, die sich je nach Anbieter und gewählten Optionen auf 5 € bis 30 € pro Monat belaufen können;
  • Ihre Kosten für das Abonnement von Softwaretools: Verwaltungsmanagement, kaufmännisches Management usw.

Da sich diese Kosten schnell summieren können, können Sie Ihr Budget bereits durch die Wahl einer Plattform optimieren, die mehrere Funktionen anbietet. In diesem Punkt erbringt Ihnen Digiforma eine umfassende Lösung. Denn Digiforma bietet gleichzeitig Lösungen für die Fernausbildung, für die administrative und kommerzielle Verwaltung, die digitale Abzeichnung mit Pauschalpreisen zwischen 99 € und 699 € (ohne MwSt.) pro Monat. Kleiner Bonus: Bei jährlicher Abrechnung können Sie bis zu 15 % sparen.

Für kleinere Ausbildungsformate oder Pilotprojekte können Sie aber auch kostenlose Plattformen nutzen wie Google Classroom oder Open edX.

Behalten Sie jedoch stets im Auge, dass Ihr Bildungsangebot eine Betreuung der Lernenden und eine benutzerfreundliche Erstellung von Inhalten bieten muss.

Die variablen Kosten ermitteln

Während sich die Fixkosten nach Ihren Bedürfnissen richten, sind die variablen Ausgaben eher von Ihren Zielen abhängig, insbesondere von der Entwicklung von Inhalten und der Werbestrategie.

Erstellung und Entwicklung von Inhalten

Wenn Sie selbst Inhalte erstellen, ermitteln Sie den Zeit- und Ressourcenaufwand für Recherche, Verfassen, Erstellen von Bildmaterial, Audio-/Videoaufnahmen, Postproduktion usw. Wenn Sie diesen Schritt auslagern, holen Sie Angebote von Fachleuten ein und berücksichtigen Sie diese Kosten in Ihrem Budget.

In jedem Fall ist die Erstellung von Inhalten ein wesentlicher Teil der E-Learning-Ausbildung, und das Internet hat diese grundlegende Aufgabe gut erkannt. So sind zahlreiche kostenlose oder preisgünstige Tools für die Erstellung von E-Learning-Inhalten erhältlich, um attraktive Ausbildungsmaterialien herzustellen:

  • Software für Sprachaufnahmen wie beispielsweise Audacity, um Ihre Kurse mit Audio-Kommentaren oder sogar Podcasts zu bereichern;
  • lizenzfreie Bilddatenbanken wie Pixabay, wenn Sie den Kauf von Lizenzen für Bilder oder Grafiken umgehen möchten;
  • kostenlose Bildbearbeitungstools wie Canva oder Pixlr, mit denen Sie ansprechende Bildmaterialien erstellen können, ohne in teure Software investieren zu müssen.

Geld sparen ist auch eine Frage der Zeit. Anstatt ständig neue Inhalte zu erstellen, können Sie auch die Wiederverwendung und Aktualisierung bestehender Inhalte in Betracht ziehen. Aktualisieren und adaptieren Sie z. B. Ihre PowerPoint-Präsentationen, um sie in Online-Lernmodule umzuwandeln. Auch Blogartikel können Sie in Lektionen oder Lehrvideos umwandeln. Gehen Sie noch einen Schritt weiter und passen Sie Ihre bereits vorhandenen Lernmodule an, um Kurse auf einem fortgeschrittenen Niveau zu erstellen oder neue Zielgruppen zu erreichen.

Sie können beispielsweise Kurse auf verschiedenen Niveaus anbieten: 

  • Anfängerniveau, um ein Thema einzuleiten;
  • Ein Niveau für Fortgeschrittene, um eine Kompetenz auszubauen; 
  • Ein Niveau für Könner, um Fachleuten die Vertiefung bestimmter Themen oder die Erlernung einer neuen Methode zu ermöglichen. 

Lassen Sie sich schließlich von kostenlosen oder kostengünstigen zusätzlichen Ressourcen inspirieren, um den Inhalt Ihrer Kurse zu erweitern: Videos, Tutorials usw. Zu diesem Zweck können sich Videos auf YouTube oder MOOCs (massive open online courses) als echte Goldgrube erweisen. 

Werbung und Marketing

Auch wenn Ihr Bildungsangebot qualitativ hochwertig ist, wird es den verdienten Erfolg nur erzielen, wenn Sie es verbreiten.

In einer Zeit, in der die sozialen Netzwerke unsere Gesellschaft beherrschen, ist es doppelt wichtig, aktiv die Kommunikationskanäle zu nutzen. Wählen Sie Netzwerke, die sich der Werbung Ihrer Tätigkeit anpassen können. Instagram bietet beispielsweise verschiedene Möglichkeiten, eine Botschaft zu vermitteln (Posts, Top-Stories, Hashtags usw.), und ist zudem eine Plattform, die Partnerschaften fördert. In einer anderen Perspektive ist es über LinkedIn möglich, eine Community von Fachleuten zu erreichen, was nützlich ist, um ein Netzwerk aufzubauen oder sich auf rein berufliche Themen zu fokussieren man denke an LinkedIn Learning. 

Soziale Netzwerke fungieren auch als Werbevermittler, da die meisten von ihnen gezielte bezahlte Kampagnen anbieten, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Auch hier muss Ihr Budget nach verschiedenen Gesichtspunkten festgelegt werden: 

  1. Art der Anzeige: Anzeigen variieren hinsichtlich der Formate (Bilder, Videos, Karussells usw.) und der Werbeziele (Bekanntheit, Engagement, Umwandlungen usw.), was sich auf die Kosten auswirken kann.
  2. Targeting der Internetnutzer: Je spezifischer und genauer das Targeting, desto höher können die Kosten sein. Das Targeting kann auf der Grundlage von Interessen, Demografie, Online-Verhalten usw. erfolgen.
  3. Konkurrenz: Wenn Ihr Zielpublikum stark umkämpft ist, können die Gebote für die Schaltung Ihrer Anzeigen höher sein. 

Eine gute Werbung hilft Ihnen, mehr Lernende anzulocken und Ihre Anfangsinvestitionen zu amortisieren.

Ihr Bildungsangebot zu bewerben ist eine wichtige Aufgabe. Eine Website zu haben, die als Schaufenster für dieses Angebot fungiert, ist umso wichtiger: Befolgen Sie einige Tipps, um Ihre Website effizient zu gestalten, oder wenden Sie sich an einen Profi. Ihre Website hebt Sie nicht nur von der Konkurrenz ab, sondern stellt auch Ihre Werte und die Herausforderungen der von Ihnen angebotenen Ausbildungen in den Fokus. 

Überwachung und Anpassung Ihres Budgets

Die Budgetschätzung kann je nach Ihrer spezifischen Situation unterschiedlich ausfallen, zahlt sich aber langfristig aus. Führen Sie täglich und das ganze Jahr über genaue Aufzeichnungen über Ihre tatsächlichen Ausgaben und vergleichen Sie diese mit Ihrem ursprünglich veranschlagten Budget. So können Sie Abweichungen erkennen und sie entsprechend Ihren Bedürfnissen und Erfahrungen anpassen.

Plattform, Inhalt, Werbung: Um diese Liste dreht sich die Schätzung und Optimierung Ihres Bildungsbudgets. Nutzen Sie diese drei Elemente sinnvoll, um die Effektivität und Rentabilität Ihrer Aktivitäten zu maximieren. Geiz ist jedoch nie eine gute Option: Ein qualitativ hochwertiges Angebot setzt eine Investition voraus, die seine Seriosität und Attraktivität garantiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Newsletter

Meistgelesenes

Checkliste: Qualitätskriterien für berufliche Weiterbildungen

Veränderte Lebensbedingungen fordern neue Ausbildungsberufe

Die Bedeutung des Constructive Alignment

MOOC, COOC, SPOC, SOOC: Wo liegt der Unterschied?

Freiberufliche Ausbilder: Wie lassen sich Beruf und Privatleben vereinbaren?

Ausbilder: Schämen Sie sich nicht mehr für Ihr LinkedIn-Profil, sondern machen Sie es zu einem Wettbewerbsvorteil

Adaptive Learning: Die Zukunft der (Aus-)Bildung?

Wie Weiterbildungsorganisationen verschiedene Finanzierungsarten verwalten

©2024 Digiformag – Das Magazin für Einrichtungen und Ausbilder von Digiforma – Alle Rechte vorbehalten | Impressum | Kontact

×