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Der Leitfaden zur digitalen Transformation von Bildungseinrichtungen: das Kundenerlebnis mithilfe des digitalen Marketings überdenken.

Zusammenfassung

Mit dem Einzug des Internets und der sozialen Netzwerke haben sich Marketing und Kommunikation verändert und entwickelt. Heute ist es de facto möglich ist, mit weniger Geld wirkungsvolle Kampagnen bei potenziellen Kunden durchzuführen.

Es ist heute tatsächlich viel einfacher, auf den Kunden einzugehen.

In großen Unternehmen ermöglichen das „Social Listening“ oder „Social Rooms“ das Echtzeit-Monitoring dessen, was über sie in sozialen Netzwerken gesagt wird.

Selbst kleinere Unternehmen stellen mittlerweile einen Community Manager (oder CM) ein, dessen Aufgabe in der Online-Interaktion mit den Kunden besteht: Erstellung von Beiträgen in sozialen Netzwerken, Kundensupport oder Erstellung von ansprechenden Inhalten usw. Die Aufgaben sind vielfältig.

Auch für Bildungseinrichtungen wird Marketing greifbarer und erschwinglicher!

Über die einfache Positionierung eines Angebots hinaus, ist es heute wichtig, in Kategorien wie dem „Engagement“ zu denken, das heißt, alles, was die Interaktivität mit den Kunden fördert und den Aufbau einer dauerhaften Beziehung ermöglicht.

Dieser Artikel ist der sechste Artikel in unserer Reihe über den „Leitfaden zur digitalen Transformation“, ein Buch von Vincent Ducrey und Emmanuel Vivier. Ziel ist es, den Inhalt des Leitfadens an die Mittel und Anforderungen von Bildungseinrichtungen anzupassen!


Durch die Digitalisierung ist es einfacher geworden, eine Marketingstrategie zu entwickeln

Während Marketing früher nur aus teurer Marktforschung und massenhaften Werbekampagnen zu bestehen schien, hat die Digitalisierung die Budgets gesenkt und gleichzeitig die Treffsicherheit und Reichweite von Werbung erhöht.

Auch für kleine Bildungseinrichtungen ist eine solide Online-Präsenz im Bereich des Möglichen. Der Leitfaden zur digitalen Transformation listet daher 3 große Revolutionen im Marketing auf, die BE zugutekommen!

Webinhalte haben sich weiterentwickelt

Soziale Netzwerke haben die Produktion von Inhalten verändert. Werbung wird nicht mehr nur einmal im Jahr geschaltet, sondern Beiträge und Veröffentlichungen mit schöner Regelmäßigkeit erstellt. Ziel ist es, regelmäßig Inhalte zu produzieren, um das Publikum zu binden und zum Sharing anzuregen!

Für Ihre Bildungseinrichtung bedeutet das zum Beispiel, ein- bis zweimal pro Woche einen Beitrag auf Ihrer Facebook- oder LinkedIn-Seite zu posten.

Sie können beispielsweise Artikel, die mit Ihrer Branche zu tun haben, Neuigkeiten über Ihre Bildungseinrichtung oder eine Vorstellung des Teams posten oder einen fachlichen Beitrag zu einem bestimmten Thema veröffentlichen.

Neben dem schlichten Angebot zählt das Erlebnis

Dank des Internets ist es nun möglich, eine spielerische Beziehung zu seinen Kunden aufzubauen, die das Engagement stärkt.

Anstatt ihnen einmalig ein Produkt (oder eine Dienstleistung) zu verkaufen, nutzen Sie die digitalen Medien, um Ihren Mehrwert zu steigern und die Kunden zu binden, damit sie Ihr Angebot oder Ihre Dienstleistung mehrfach kaufen.

Sportbekleidungsmarken zum Beispiel haben alle eine App, mit der ihre Kunden ihre Leistungen verfolgen und eine Verbindung zur Marke unterhalten können.

Für eine Bildungseinrichtung ist es durchaus möglich, eine besondere Beziehung zu ihren Auszubildenden aufzubauen.

Verwenden Sie neue Lernmaterialien (z. B.: Virtual Reality, Quiz-Übungen oder auch Serious Games), um die Interaktivität und das Engagement zu fördern.

Nach einer Präsenzausbildung können Sie Ihren Auszubildenden Zugriff auf die Kursunterlagen geben, damit sie ihren langfristigen Wissenserwerb testen oder ihre Kenntnisse per Extranet oder einer E-Learning-Plattform vertiefen können.

Das Targeting wird ultrapräzise

Wie ich bereits in meinem vorherigen Artikel über Daten erwähnt habe: Daten sind eine wahre Goldgrube für Unternehmen, und auch das Marketing stellt keine Ausnahme dar!

In sozialen Netzwerken können Sie Beiträge sponsern, um Ihre Zielgruppe genau zu erreichen: innerhalb einer Region oder einer Stadt, spezifisch nach Interessen, Beruf oder Bildungsniveau usw., das Sponsoring macht‘s möglich!

Daten können auch nützlich sein, um die Zielgruppe zu identifizieren und neue Angebote zu testen.

Beim A/B-Testing können Sie zum Beispiel zwei verschiedene Angebote an einer Gruppe mit ähnlichen Merkmalen ausprobieren.

Bei ein und derselben Zielgruppe können Sie so analysieren, wie sich Unterschiede in der Ansprache, im Layout oder in der Benutzerführung auf den Kauf auswirken.

Für eine Bildungseinrichtung, die oftmals geografisch stark verankert ist, eröffnet sich hier die Chance, ihre Zielgruppe besser zu erreichen und sich auf lokaler Ebene schneller einen Namen zu machen.


Neue Formate revolutionieren das Internet

Die Kommunikation im Internet unterscheidet sich stark von der klassischen Kommunikation, und neue Formate sind entstanden. Fokus auf zwei Formate, die die Kommunikation im Internet auf den Kopf stellen.

Das Smartphone setzt sich als Leitmedium durch

Vor einigen Jahren noch diskret, wird das Smartphone für die Franzosen zu einem privilegierten Verbindungsmedium.

Im Online-Handel wird beispielsweise jeder fünfte Einkauf am Telefon getätigt. Für die Website Private Sales (jetzt Veepee) wird fast die Hälfte der Käufe über Smartphones getätigt.

Was bedeutet das konkret? Als Bildungseinrichtung müssen Sie das Smartphone in Ihrem kommerziellen Ansatz und beim Management Ihrer Kundenbeziehung berücksichtigen. Achten Sie also darauf, dass das Ihre Website mit dem Smartphone-Format kompatibel ist.

Ihre Kunden sollten problemlos über das Smartphone auf Ihrer Website surfen und eventuell auch bezahlen können. Denken Sie nach dem Start der Ausbildung an mobile Geräte, wenn Sie E-Learning-Materialien weiterleiten.

E-Learning-Ausbildungen zum Beispiel müssen an das Format auf dem Smartphone angepasst werden.

Überprüfen Sie daher, ob Quiz, Bewertungen oder interaktive Videos auch mit dem Smartphone kompatibel sind.

Videos: das neue Erfolgsformat der Kommunikation

Die Einführung von 4G hat es der breiten Öffentlichkeit ermöglicht, fast überall in Frankreich auf eine qualitativ hochwertige Internetgeschwindigkeit zuzugreifen. In der Tat wird Video bei Internetnutzern immer beliebter.

Das Video gibt es auf Hunderte von verschiedenen Arten, abhängig von der Zielgruppe und den besprochenen Themen.

Videos sind beliebt, weil sie kostengünstig produziert werden und mehr Shares generieren können.

Unabhängig von der Größe Ihrer Bildungseinrichtung können Sie jetzt mit wenigen Mitteln professionell anmutende Videos erstellen: Ein Smartphone reicht, um qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen!

Um Ihre Kommunikationsstrategie aufzubauen, können Sie z. B. Videointerviews erstellen, in denen Sie Ihre Teammitglieder oder Experten auf Ihrem Gebiet vorstellen.

Sie können auch Testimonial Videos veröffentlichen, in denen Ihre Auszubildenden ihre Eindrücke schildern. Und schließlich eignet sich dieses Format auch gut für die Präsentation Ihrer Tätigkeit.

Um Lerninhalte aufzuwerten, können Sie Videos einbinden.


Die Digitalisierung hat das Marketing für kleine Strukturen viel zugänglicher und einfacher gemacht.

Eine Bildungseinrichtung kann daher die gleichen Instrumente wie größere Unternehmen nutzen, um das Wachstum ihrer Tätigkeit zu steigern.

Zielgruppe und Ziele dürfen dabei allerdings nicht außer Acht gelassen werden!


 

👉 Hier finden Sie die anderen Artikel des Leitfadens zur digitalen Transformation für Schulungsorganisationen:

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